SHIBASHI

SHIBASHI umfasst 18 Übungen in insgesamt 8 Sets.
Wir üben derzeit das erste Set. Die Übungen setzen sich aus Teilen von Qi Gong und dem Yang Stil Tai Chi zusammen, der Name Tai Chi-Qi Gong findet sich auch häufig dafür. Entwickelt wurde diese Bewegungsabfolge in jüngerer Zeit, in den 1970er Jahren von einem chinesischen Professor der Sportuniversität Shanghai, Lin Housheng (*16.09.1939).

SHIBASHI ist äusserst beliebt und leicht zu erlernen. Ist langes Stehen nicht möglich, kann man viele Übungen auch im Sitzen mitmachen.
Shibashi ist ein guter Einstieg auch für das Erlernen von Tai Chi Chuan, da die Übungen ja auch davon abgewandelt und vereinfacht vorliegen.
Fast jeder kann diese Abfolge erlernen. Die Übungen haben keinen komlpizierten, wohl aber manchmal einen komplexen oder für uns ungewohnten Aufbau. Es ist wichtiger loszulassen, als mit Kraft zu trainieren. Je stabiler ein Stab ist, je eher bricht er. Ein labiler Ast gibt nach und schwingt mit dem Wind.

SHIBASHI wirkt auf das seelische und körperliche Wohlbefinden. Es stärkt sanft die Muskeln, lockert Verspannungen, lehrt eine gute Körperkooradination und ein waches Raumempfinden ( ‚wo befinde ich mich im Raum!‘), verhilft zu einem aufrechten Gang, einem gelösten Brustkorb, Rückenbeschwerden werden gelindert, man erlebt ein besseres Stehen, einen festeren Stand. SHIBASHI entschleunigt und dient zur Selbstheilung und dem Erlangen innerer Ruhe.

SHIBASHI Übungen kann man im Stehen und im Sitzen auf einem Stuhl machen. Bitte mit bequemer Kleidung kommen. Turnschuhe mit weicher Sohle oder Socken genügen.
Man braucht keine Matte. Wie sind nicht auf dem Boden.